[Blogroman] Kapitel 13

Kapitel 13
Alexia

Ich war mir nicht sicher, was ich von dieser ganzen Geschichte halten sollte. Das einzige, was ich mit Sicherheit wusste war, dass mein schöner, einfacher Plan gründlich schief gegangen war.

Statt gemütlich in meinem Hotelzimmer zu sitzen und die gestohlenen Unterlagen durchzugehen, saß ich in Zanes Gästezimmer fest, an den Kopfteil des Bettes gekettet, und hatte mich schon zweimal von ihm küssen lassen.

Ich starrte Zane an und ließ ihn meinen Unmut deutlich in meinen Augen sehen. Ich war wirklich nicht glücklich mit unserem Arrangement. Der einzige Silberstreif am Horizont war, dass ich bei Zane bleiben konnte. Mir passte zwar nicht, dass er mich dabei die ganze Zeit beobachten konnte, aber es hatte auch seine guten Seiten. Erstens konnte ich Geld für die Zeit nach diesem Auftrag sparen, ich konnte gar nicht erwarten, bis es soweit war, und zweitens würde mich wohl niemand im Haus des Präsidenten eines MC suchen. Auch nicht meine Vergangenheit.

Ich würde Luar ausliefern, ihm vorher möglichst viele Informationen über die Angels of Death mitteilen, von ihm und Zane mein Geld kassieren und meinen Arsch so schnell wie möglich aus dieser Stadt herausschaffen.

Was sollte da schon schief gehen?

Ich hob den Arm und rasselte mit der Kette. „Können wir das Ding dann jetzt endlich loswerden?“

Zane sah mich zweifelnd an, stand aber auf und kam zu mir rüber. „Denk dran, was ich gesagt habe.“

„Ja, ja. Keine Sorge. Ich werde dir schon nicht wehtun, Prinzessin.“

Bevor ich blinzeln konnte, war Zane über mir und drückte mich mit seinem Gewicht in die Matratze. Sein Gesicht war ganz nah über meinem, sein Atem strich über meine Haut. „So langsam habe ich genug von deinen frechen Antworten.“

„Nett sein war nicht Teil unseres Deals.“

„Ich brauche keinen dämlichen Deal, um dir Manieren beizubringen.“

„Wirklich?“ Ich grinste ihn an.

„Wirklich.“ Zanes dunkle Stimme ließ seinen Brustkorb an meinem vibrieren. Seine stattliche Erektion drückte sich gegen meinen Oberschenkel.

„Und wie hast du vor mir Manieren beizubringen?“

Er sah mir direkt in die Augen. „Wie wär’s wenn ich dich so hart ficke, bis du zu schwach bist, um mir weiter freche Antworten zu geben?“

Ich lachte, obwohl mir seine Frage eine Gänsehaut bescherte. „Da wärst du noch der erste, der das schafft.“

Seine Hand schloss sich um meine Kehle. „Ich liebe Herausforderungen.“

Ein Schauer rieselte über meinen Rücken und ich spreizte die Beine, um Zane dazwischen Platz zu machen. „Machen wir die Sache doch ein bisschen interessanter.“

„Was stellst du dir da vor?“

„Eine Wette. Der Verlierer muss dem Gewinner Frühstück machen.“

„Und um was wetten wir?“ Zanes Daumen strich über meinen Puls.

Was zum Teufel war eigentlich los mit mir? Warum war ich plötzlich in spielerischer Stimmung? Anstatt mich willig unter ihm zu wälzen, sollte ich gegen ihn kämpfen. War die ganze Situation nicht schon kompliziert genug?

Anscheinend nicht, denn bevor ich mich davon abhalten konnte, hörte ich mich sagen: „Ich wette, dass du mich nicht zum Schreien bringst.“

Zanes Lächeln konnte Eisberge zum Schmelzen bringen. „Die Wette nehme ich an.“

Im nächsten Moment war sein Mund auf meinem. Ich wollte die Arme um ihn legen, aber ich war ja immer noch an das verdammte Bett gefesselt und mein Bewegungsspielraum war dementsprechend eingeschränkt. Er biss mir in die Unterlippe, bevor er sich zurückzog.

„Du hast zu viel an.“

„Es gestaltet sich ein wenig schwierig es sich bequem zu machen, wenn eine Hand angekettet ist, weißt du?“

„Darum kümmern wir uns später. Deine obere Hälfte brauche ich schließlich nicht unbedingt.“

Ich starrte ihn fassungslos an und Zane lachte. Schon hatte er sich aufgerichtet, meine Jeans geöffnet und zog sie mir über die Beine. Er warf das Kleidungsstück beiseite, öffnete meine Lederjacke und schob mir das Top nach oben. Mein BH folgte, was dafür sorgte, dass meine Brüste seinem Blick dargeboten waren.

Er schien sehr zufrieden mit sich selbst, während sein Blick über meinen halb entblößten Körper glitt. „Nette Tattoos.“

Ich folgte seinem Blick und betrachtete das tätowierte Spitzenstrumpfband auf meinem linken Oberschenkel und den Phönix, der sich von meinem rechten Knöchel bis hoch zur Hüfte zog.

Ich hob die Beine und schlank sie um ihn. „Du solltest aufhören zu reden.“

Zane beugte sich über mich, seine Lippen strichen über meinen Bauch. Unwillkürlich spannte ich die Muskeln an, als er seine Zunge in meinen Bauchnabel gleiten ließ und sich dann einen Weg zu meinem Hüftknochen küsste. Zanes Zunge strich über meine Haut und ich keuchte auf, als er mich biss. Und das nicht gerade sanft.

Im nächsten Moment war sein Mund auf meinem Geschlecht und er ließ zwei Finger in mich gleiten. Ich bog den Rücken durch, wölbte mich im entgegen und schloss die Augen. Er fingerte mich mit quälend langsamen Bewegungen, während seine Zunge über mich glitt, meine Klit aber nur in federleichten Berührungen streifte.

Meine freie Hand glitt zu seinem Kopf, drückte ihn näher zu dem Punkt, wo ich mich besonders nach seiner Berührung sehnte. Mit der angeketteten Hand griff ich ans Kopfteil und hielt mich daran fest.

„Härter“, keuchte ich.

Zane knurrte zustimmend und die Vibration sorgte dafür, dass ich mich noch näher an sein Gesicht presste. Schon spürte ich, wie er einen dritten Finger in mich schob. In kleinen Kreisen strich er mit der Zunge um meine Klit herum und trieb mich damit langsam aber sicher in den Wahnsinn. Wenn er das nicht bald änderte, würde ich ihn aus dem Bett kicken und die Sache selber in die Hand nehmen müssen.

Als hätte Zane meine Gedanken gehört, schloss sich sein Mund um meine Perle und er saugte hart. Gleichzeitig nahm er einen vierten Finger dazu und rammte sie förmlich in mich. Mein Rücken schoss vom Bett hoch und ich wölbte ihm mein Becken entgegen.

Ich spürte bereits, wie sich meine Muskeln in Ankündigung eines Höhepunktes verkrampften. Erwartungsvoll kam ich seinen Stößen entgegen, aber Zane suchte sich genau den Moment auf, um aufzuhören.

Ich riss die Augen auf, als er sich über meinen Körper nach oben schob und sich gleichzeitig die Sweatpants von den Hüften schob. Schon spürte ich seinen harten Schwanz an meinem Geschlecht.

„Ich hasse dich, Arschloch“, knurrte ich, weil er mich kurz vor dem Orgasmus hängen gelassen hatte.

„Das beruht auf Gegenseitigkeit, Miststück.“

Bevor ich mir noch eine schlagfertige Antwort überlegen konnte, drang Zane mit einem harten Stoß tief in mich ein. Mir wurde förmlich die Luft aus den Lungen gepresst. Wow. Zane war wirklich gut bestückt.

Er sah mich grinsend an, als wüsste er genau, was ich dachte, bevor er erneut mit diesen quälend langsamen Bewegungen begann. Mein ganzer Körper summte förmlich vor Erregung und ich bewegte mich unruhig unter Zane, versuchte meine Klit an ihm zu reiben, um mir selber Erlösung zu verschaffen. Als das nicht funktionierte, schob ich eine Hand zwischen unsere Körper, aber bevor ich mich selbst berühren konnte, hatte Zane mein Handgelenk abgefangen und presste es neben meinem Kopf in die Matratze.

„Netter Versuch, aber von dir lasse ich mir diese Wette nicht versauen.“

Ich funkelte ihn wütend an. Dieser Kerl trieb mich in den Wahnsinn.

Zane zog sich für einen Moment zurück, um mir ein Kissen unter den Hintern zu schieben, bevor er die Qual, die er Sex nannte, wieder aufnahm. Durch den neuen Winkel drang er noch tiefer in mich ein und strich über das kleine Nervenbündel in mir. Bei der ersten Berührung öffnete sich mein Mund in einem stummen Schrei und ich biss mir schnell auf die Lippe, um mich von weiteren Dummheiten abzuhalten.

Endlich begann Zane sich schneller zu bewegen und rieb bei jedem Stoß über meine Klit, bis ich ein Wimmern nicht mehr unterdrücken konnte. Mein Orgasmus rückte erneut in greifbare Nähe und ich wölbte das Becken, kam jedem seiner Stöße entgegen. Heiße Lust rollte über mich hinweg, ließ meine Nippel prickeln. Mein Unterleib spannte sich an und ich legte den Kopf zurück, bot mich Zane dar.

Er erfüllte meinen Wunsch und saugte einen Nippel in seinen Mund, bevor er schon beinahe sanft an meinen Brüsten knabberte. Mein Keuchen wurde lauter, Erregung kribbelte in meinem Unterleib und ich spannte mich an, in Erwartung meines Höhepunkts.

Zane hörte auf sich zu bewegen.

Ich konnte gerade noch einen wütenden Aufschrei unterdrücken. „Du gottverdammtes Arschloch“, fluchte ich. Zane grinste nur, aber ich sah, wie eine Ader an seiner Schläfe pochte. Ein feiner Schweißfilm überzog seine Haut und die Muskeln an seinen Armen zitterten. Ihn quälte sein Verhalten genauso wie mich, aber er schien fest entschlossen diese Wette zu gewinnen.

Ich knirschte mit den Zähnen, als der Orgasmus erneut außer Reichweite glitt. Ich nahm einen tiefen Atemzug, um Zane zu sagen, dass er sich zum Teufel scheren sollte, als er mit einem einzigen, fließenden Stoß tiefer als zuvor in mich eindrang. Leise stöhnend schloss ich die Augen.

Plötzlich schlug Zane einen harten, schnellen Rhythmus an. Bei jedem Stoß rieb er über meine Klit und dieses feine Nervenbündel in mir. Ich wimmerte, bewegte mich unruhig unter ihm und kam jeder seiner Bewegungen entgegen. Meine Haut war schweißnass, mein Atem ging stoßweise. Mein Geschlecht pochte verlangend. Inzwischen war ich so nass, dass Zane ganz leicht in mich gleiten konnte und dennoch ließ die Reibung mich wohlig erschauern.

Immer härter und schneller stieß Zane in mich, bis ich erneut spürte, wie sich die Anspannung in meinem Unterleib aufbaute. Zane schob eine Hand zwischen uns und ich wimmerte.

Mit dem Daumen strich er bei jedem Stoß hart über meine Klit. Gerade, als ich dachte, dass ich unmöglich noch eine Sekunde länger warten konnte, beugte Zane sich über mich und biss mir hart in die Brust. Erregung schoss durch meinen Körper und all meine Muskeln spannten sich an. Gleichzeitig rieb er hart über das Zentrum meiner Lust und trieb seinen Schwanz tief in mich. Der Orgasmus explodierte und schien mich förmlich zu zerreißen. All die aufgestaute Energie brach sich Bahn und bevor ich mich davon abhalten konnte, schrie ich meine Lust heraus.

Ich krampfte um Zanes Schwanz herum und ein paar Stöße später, spürte ich wie auch sein Orgasmus ihn erschütterte und er tief und befriedigt aufstöhnte.

Wir verharrten einen Moment, hingen den Nachwehen unserer Höhepunkte hinterher und versuchten wieder zu Atem zu kommen.

Schließlich rollte sich Zane von mir herunter und legte sich neben mich auf das Bett. Ich hielt die Augen geschlossen, lauschte unseren langsamer werdenden Atemzügen. Vielleicht hatte dieser Deal doch noch einen weiteren Vorteil, außer der gratis Wohngelegenheit. Sex mit Zane war gar nicht so übel. Okay, er war fantastisch, aber das würde ich ihm bestimmt nicht auf die Nase binden.

„Also“, meinte Zane in die Stille hinein und brachte mich damit dazu die Augen zu öffnen und ihn anzusehen. „Ich hätte gerne Rührei, ein Sandwich und frisch gepressten Orangensaft.“ Er drehte den Kopf und sah mich grinsend an.

Stöhnend schloss ich die Augen. Vielleicht würde ich Zane aber auch umbringen, noch bevor ich meine erste Rate erhalten hatte.

Aber als sein raues Lachen an mein Ohr drang, konnte ich ein Grinsen nicht unterdrücken.

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